Erster Tag
7.8.1999

Wir gehen losWir hatten überhaupt keine Ahnung, was man alles mitnehmen müsste, also nahmen wir alles mit...
Das war natürlich viel zuviel, einige Kleidungsstücke haben wir also nur umhergetragen, ohne sie jemals angezogen zu haben. Man braucht nicht mal besonders viele T-Shirts. Drei oder so reichen völlig hin, da man die prima abends waschen und morgens wieder anziehen kann.
Als auch noch besonders nutzlos erwiesen sich unsere Schlafsäcke; wir hatten gedacht, gelegentlich romantisch unter freiem Himmel zu kampieren, aber entweder war das Wetter zu feucht dazu, oder wir waren so durchgeschwitzt, dass wir doch lieber irgendwo duschen wollten...

 

unser Wanderweg ist rosa eingezeichnet, die Pausen grün und die Fotostellen blau umkringelt
Karte vom 1. TagWir gingen von zu Hause (Wesendorf) zuerst nach Hankensbüttel. Das ist das nächste lohnende und erreichbare Ziel, und wir hatten ausgemacht, bei Bekannten übernachten zu dürfen. Es stellte sich bald heraus, dass 18 bzw 15 kg ziemlich viel sind wenn man den ganzen Tag damit herumläuft, und dass auch nur 39 m Höhenunterschied schon arg bremsen können, vor allem, wenn der Weg hinauf aus lockerem Sand besteht.
Als wir in Hankensbüttel im Supermarkt einkehrten, (um einen Dankeschön-Wein für unsere Gastgeber zu erwerben) waren wir jedenfalls froh und glücklich, die Rucksäcke in einen Einkaufswagen zu laden. Wir waren erledigt und brauchten etwa zehn Minuten, um wieder normal gehen zu können - abgesehen davon, dass wir klatschnass geschwitzt waren...
Die Landschaft war hier noch nicht so wichtig, wir waren ja noch zu Hause: Sand, Heide und duftende, eintönige Kiefernwälder.

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